TIERE

Die Hunde

Victor

Victor

 

Victor ist ein Lagotto Romagnolo, ein italienischer Wasserhund und ist jetzt sieben Jahre alt.

 

Die Rasse wird in Italien ausgebildet um Trüffel zu suchen. Victor merkt man an, dass er eine extrem gute Nase hat und die auch sehr gerne benutzt.

Er liebt es im Wald in Laub und Erde zu schnüffeln und zu wühlen, allerdings kommt er immer ohne Trüffel nach Hause.

 

Als Ersatz nimmt er gerne jede Art von Ballspielen, z.B. Bälle finden und Apportieren  oder auch versteckte Kinder suchen.

 

Er ist ein immer gut gelaunter Hund, der nichts übel nimmt.

 

Zudem löst sein Fell eher keine Allergien aus und somit kann er auch bei allergiegeplagten Menschen eingesetzt werden.

 

Er legt sich gerne zu Menschen auf den Schoß, z.B. quer über den Rollstuhl und kann sich da ganz und gar entspannen.

Das ruhige rhythmische Atmen und die grosse Ruhe, die er ausstrahlt, nehmen Menschen gerne wahr um selber in einen Rhythmus zu kommen. Seine Wärme und sein Gewicht geben ein gutes Feedback für den eigenen Körper und seine Grenzen.

 

Titus

Titus ist ein Chihuahua-Mix und stammt ursprünglich aus dem Tierheim.

 

Er ist jetzt  neun Jahre alt und möchte am liebsten zu jedem Einsatz mit.

 

Er ist klein und wirkt schüchtern, ein großer Vorteil, wenn jemand Angst hat. Denn bei den meisten erwacht sofort der Impuls ihn zu trösten.

 

Alle, die ihn privat kennen, wissen, dass das eine gute Methode ist, sich in den Vordergrund zu spielen!

 

Durch seine praktische Größe können auch Rollstuhlfahrer und liegende Personen sehr gut Kontakt zu ihm aufnehmen.

 

Es hat übrigens noch keiner geschafft, ihm "Sitz" oder "Platz" beizubringen.

 

Titus ist ein Freigeist und wählt sich seine Methoden gerne selber aus.

 

Gerade das macht ihn im Umgang sehr individuell. Wenn er auf jemanden zugeht, so ist das ein sehr großes Kompliment und nicht das Ergebnis einer Dressur.

 

 

 

 

 

 

Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner

Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner

 

Weiterhin gehören dem tierischen Team Meerschweinchen, Kaninchen und Hühner an. Die meisten Tiere lassen sich streicheln oder auf den Arm nehmen und natürlich gerne füttern.

 

Die Kaninchen erfüllen hauptsächlich das Bedürfnis nach Wärme, Zuwendung, Umsorgen, Pflegen und Füttern.

Sie werden auch von stark dementen Personen immer  erkannt (z.B. als "Osterhase") und bieten somit einen ersten Anknüpfungspunkt um Aufmerksamkeit erreichen und zu lenken.

 

Zudem kann das Sozialverhalten der Tiere und ihre Kommunikation untereinander lange beobachtet werden, auch wenn jemand selbst kein Tier anfassen möchte.

 

Die Meerschweinchen sind kunterbunt gemischt in Farbe, Felllänge und Aussehen. Das macht jeden Kontakt zu einem einzigartigen Erlebnis.

 

Sie bleiben gerne auf dem Schoss sitzen, und vor allem - sie haben immer Hunger!

 

Hühner gelten als Nutztiere, was sie für die pädagogische Arbeit interessant macht. Aber auch im therapeutischen Einsatz können sie sich "nützlich" machen. Dabei gibt es selten Berührungsängste, denn Hühner haben ein sehr kommunikatives Wesen, sie hören uns gerne zu und sehen uns oft direkt in die Augen.

 

Wichtig ist, daß ein Streicheltier zahm und nicht aggressiv ist. Trotzdem behält es seine Eigenarten und das unterscheidet ein lebendiges Tier von leblosen Gegenständen oder Stofftieren. D.h. ein Meerschweinchen kann z.B. mit seinen Krallen auch kratzen beim Versuch sich festzuhalten, oder der Hund hat zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Lust auf ein Ballspiel. Diese Unwägbarkeiten des Lebens machen einen Teil des Reizes und den Charme der Arbeit mit Tieren aus. Sie sind ein echtes Gegenüber, mit dem man sich auseinandersetzen muß. Dafür sind alle Annäherungsversuche der Tiere, ihr Wunsch nach Kontakt und die Freude über ein Streicheln und Füttern, echt und authentisch.

 

 

Ein gewisses Mass an Vorgaben und Struktur muss natürlich immer sein, aber innerhalb dieses Rahmens lege ich auf das freie und offene Verhalten der Tiere grossen Wert, weil ich immer wieder bestätigt sehe, dass sich die Menschen viel eher emotional angesprochen fühlen, als bei einer "inszenierten" Begegnung. 

 

 

 Für alle Tiere, die mich bei der Arbeit begleiten und unterstützen gilt der Grundsatz, dass sie nur einen Bruchteil ihrer Zeit "arbeitend" verbringen. Die meiste Zeit leben sie artgerecht in ihrem grossen Freigehege und pflegen den Umgang mit den Artgenossen. Sie geniessen Wetter, Sonne, Licht und Luft.

Es ist meine Überzeugung, dass ein Tier, das nicht artgerecht leben darf, auch nicht in der Lage ist, positive Energien und Stimmungen weiterzugeben.

 

 Weitere Fotos der Tiere siehe "Galerie"!

 

 

 

 

 


Ein Küken kommt zur Welt

 

Dieses Minitierchen wollte unbedingt mit dem Beinchen zuerst raus.

Leider dachte die Mutter wohl, man könnte das Bein anknabbern, daher habe ich mich entschlossen, dem Küken beim Schlüpfen zu helfen.

 

Nach einiger Zeit hatte es dann noch die Schale auf dem Kopf und piepste immer noch ganz verzweifelt. 

Schließlich haben wir es geschafft! 

 

Die ersten Tage hat es viel Fürsorge gebraucht, da es sehr schwach auf den Beinen war und die Mutter auch schon mal ohne das Kleine losgegangen ist.

 

Aber inzwischen ist es kräftig dabei, frisst schön und kann sich gegen zwei ältere und ein jüngeres Geschwisterchen gut behaupten!

 

 

 

 

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